Das Wesen mit Sohlen aus Wind und tausenden Gesichten

Das Figurativ der VagabondageDas Wesen mit Sohlen aus Wind und tausenden Gesichten nimmt im neuesten Buch von Johanna Rolshoven und Maria Maierhofer “Das Figurativ der Vagabondage. Kulturanalysen mobiler Lebensweisen” Gestalt an. Seit Simmel ist es umstritten, ob der Migrant (früher der Fremde) einen Vagabund (bzw. bei Simmel ein Wanderer der kommt und geht) oder einen Multilokalisierten ist. Der Vagabund – noch intensiver als der Migrant – stellt nämlich die Frage nach den (Ent)bindungen der Menschen in ihrer Art (geographisch, biographisch, sozial, politisch, identitätsbezogen, etc.), ihrer Stärke und Festheit (heute hier, morgen fort; “The Marginal Man” von Stonequist) und ihres Ursprungs der lokalen und entterritorialisierten Anziehungskräfte. Diese komplexe Fragestellung braucht eine Mehrperspektivität, welche Johanna Rolshoven und Maria Maierhofer mit der Selektion der Autoren leisten.

Le vagabond ou la vagabonde, aux semelles de vent et aux mille visages, est l’objet du dernier livre stimulant de Johanna Rolshoven et Maria Maierhofer.


Johanna Rolshoven, Maria Maierhofer (Hg.)

Das Figurativ der Vagabondage
Kulturanalysen mobiler Lebensweisen

Oktober 2012, 280 Seiten
http://www.transcript-verlag.de/ts2057/ts2057n.php

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