Multilocality: Definitions

Multilocal /multi-local dwelling, housing or living: Multilocality is the continuity of a societal “things” in the discontinuity of geographical location. Multilocal housing is the everyday life practice of more than one distinguished living place (housing) and of the space between them.

Source: Duchene-Lacroix, Cédric; Hilti, Nicola; Schad, Helmut (2013) L’habiter multilocal : discussion d’un concept émergent et aperçu de sa traduction empirique en Suisse. Revue Quételet, vol.1, 1, 63-89  (& Hilti, Nicola; Schad, Helmut) (Presentation here; Text here); Weichhart, Peter. 2015. “Terminological Problems of Multi-Locality-Studies.” Tijdschrift Voor Economische En Sociale Geografie 106 (4). doi:10.1111/tesg.12160.

Residential multi-locality studies: <<The ‘residential multi-locality studies’ focuses on the wide phenomenological range of multilocal ways of life as well as on their relational nature, which includes the complex overall context of the arrangements in here, there, and between, displaying the interplay between situatedness and movement.>>

In: Dittrich-Wesbuer, Andrea, Caroline Kramer, Cédric Duchêne-Lacroix, and Peter Rumpolt. (2015) Multi-Local Living Arrangements: Approaches to Quantification in German Language Official Statistics and Surveys. Tijdschrift voor economische en sociale geografie 106: 409–424, f.410

 Typology: <<Multilokale Lebenspraktiken haben verschiedene Anlässe und Zwecke und nehmen dabei vielfältige Erscheinungsformen an. Aus den Perspektiven der Wissenschaften wie der planerischen Praxis ist es wünschenswert, differenzierte und empirisch gesicherte Vorstellungen über die Formen multilokaler Lebensführungen zu entwickeln, um die planungsrelevanten Bedarfe wahrnehmen und adäquat erfassen zu können.Als ertragreiche Methode, um die Vielfalt von Phänomenen zu ordnen und Entscheidungen zur Operationalisierung im Forschungsprozess zu treffen, hat sich die Arbeit an Typen (Typologisierung) erwiesen. Die Kriterien, nach denen die Formen typisiert werden können, sind abhängig von der jeweiligen Fragestellung. Häufig erweist es sich als sinnvoll, vom Anlass oder Zweck, der zum multilokalen Wohnen führt, auszugehen: Die Einteilung in berufs- und ausbildungsbezogene, freizeitbezogene, familiäre und partnerschaftsbezogene Beweggründe kann eine erste Übersicht schaffen – auch wenn sie sich im empirischen Einzelfall stets überlagern und dynamisch verändern können. Berufliche und freizeitbedingte Formen multilokaler Lebensführung unterscheiden sich etwa im Hinblick auf Nutzungsrhythmen und -frequenzen, die Dauerhaftigkeit des Arrangements, das lokale Engagement der Akteure, die Nachfrage nach Waren des täglichen Bedarfs, Verkehrsanbindungen und Wohnmöglichkeiten. Eine Einteilung in freiwillige und erzwungene Formen hingegen ist schwierig: Vielmehr sind die Einzelfälle auf einem Kontinuum zwischen Zwang und Freiwilligkeit zu verorten, da jedes Arrangement erwünschte und nicht erwünschte Seiten beinhaltet. Vor diesem Hintergrund erscheint folgende Unterscheidung zweckmäßig: * beruflich bzw. durch Ausbildung motivierte multilokal Wohnende mit und ohne Partnerschaft; * Paarbeziehungen mit getrennten Haushalten auch über lange Distanzen (Living Apart Together); * Multilokalitätsformen in generativen Familienbeziehungen (z. B. Kinder getrennt lebender Eltern, Kinder betreuende Großeltern, Eltern betreuende Töchter und Söhne); * halb-touristische Formen (z. B. Ferienhausbesitzer) oder saisonale Wohnortswechsel von Rentnern (z. B. in den Süden oder auf den Dauercampingplatz)>>

Ref In: Arbeitskreis Multilokale Lebensführung und räumliche Entwicklungen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Rainer Danielzyk, Andrea Dittrich-Wesbuer, Cédric Duchêne-Lacroix, Tatjana Fischer, Nicola Hilti, Manfred Perlik, et al. 2016. “Multilokale Lebensführung und räumliche Entwicklungen.” Positionspapier aus der ARL 104. Hannover: Akademie für Raumforschung und Landesplanung. http://shop.arl-net.de/multilokale-lebensfuehrung.html.

Some bibliographical references


* Arbeitskreis Multilokale Lebensführung und räumliche Entwicklungen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Rainer Danielzyk, Andrea Dittrich-Wesbuer, Cédric Duchêne-Lacroix, Tatjana Fischer, Nicola Hilti, Manfred Perlik, et al. 2016. “Multilokale Lebensführung und räumliche Entwicklungen.” Positionspapier aus der ARL 104. Hannover: Akademie für Raumforschung und Landesplanung. http://shop.arl-net.de/multilokale-lebensfuehrung.html.

* Hilti, Nicola. 2013. Lebenswelten multilokal Wohnender: Eine Betrachtung des Spannungsfeldes von Bewegung und Verankerung. Stadt, Raum und Gesellschaft. Stuttgart: Springer VS. http://www.amazon.com/Lebenswelten-multilokal-Wohnender-Spannungsfeldes-Gesellschaft/dp/3658010452.

* Petzold, Knut. 2013. Multilokalität als Handlungssituation. Stuttgart: Springer VS. http://www.springer.com/springer+vs/soziologie/book/978-3-531-19489-9.
* Sturm, Gabrielle, and Christine Weiske, eds. (2009)
Multilokales Wohnen, vol.1/2. Informationen zur Raumentwicklungen. Bonn: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. (Text and presentation here)

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s